Trias beim Schwimmen, Trailrunning und Ironman

Alpen Adria Swimcup – Sunrise Swim Portoroz

Beim Alpen Adria Swimcup in Portoroz ging Sabine Petrini-Monteferri aus dem MainzGroup TriTeam über die 5-km-Freiwasserdistanz an den Start – und das als erstes Rennen nach einer langen Trainingspause infolge einer Fuß-OP. Mit einer Zeit von 1:28:21 sicherte sich Sabine den 3. Gesamtplatz und gewann ihre Altersklasse F50–60.

Bei Wassertemperaturen von 22 Grad entschied sie sich für den langen Neoprenanzug. Die Spitzengruppe setzte sich früh ab, doch Sabine fand sich in einer starken Dreiergruppe mit zwei deutlich jüngeren Athleten (AK 20–30), mit denen sie das gesamte Rennen über zusammenschwamm. Teilweise heftige Wellen erschwerten den Rhythmus – dennoch kam sie fast 10 Minuten schneller ins Ziel als im Vorjahr.

„Back on track – schön, wieder dabeizusein!“

Zwei 60er am Waginger See

Im Rahmen des Arena Alpen Open Water Cups waren Vanda Wölfel und Oliver Nowotny am Start. Aufgrund des schlechten Wetters in den Tagen zuvor kühlte das Wasser (das Thermometer in 50 cm Tiefe an der ersten Boje zeigte 18,3 Grad) ab, dazu kamen Wind und Wellen.

Vanda schwamm die 500 Meter Sprintstrecke und sicherte sich den Sieg bei den Damen. Olli entschied sich erst 90 Minuten vor dem Startschuss nach vielen gesundheitlichen Rückschlägen für eine Teilnahme an der 1900 Meter-Runde, die er unter 17 Herren als Fünfter beendete und damit megahappy die Heimfahrt antrat.

Vertical Ultraks Hochkönig

Als Vorbereitung auf ihre Trailrunning-Saison nahm Jenny Arnold beim Vertical Ultraks am Hochkönig teil. Auf einer Strecke von 6 km mit 1.100 Höhenmetern kämpfte sie sich bis auf den Gipfel und überquerte die Ziellinie nach 1:30 Stunden. Jenny ist stolz darauf, die knapp 1.100 Höhenmeter in dieser Zeit bewältigt zu haben und kann mit einem richtig guten Gefühl in die bevorstehende Saison starten.

Ironman Kärnten-Klagenfurt

Bei drückender Hitze und Schwüle stellte sich Uwe Linner dem Ironman Kärnten-Klagenfurt und überquerte nach 12:53:27 die Ziellinie. Mit 58:10 im Wasser startete er stark – Platz 1 in der AK M60–64 und Rang 104 der Männerwertung. Auf dem Rad absolvierte er die 180 km in 5:57:41 kontrolliert und taktisch klug. Der abschließende Marathon über 5:44:34 wurde besonders auf den letzten zehn Kilometern zur echten Geduldsprobe, doch Uwe biss sich mit großem Kampfgeist durch. Am Ende stand Platz 32 von 66 in der AK M60–64 sowie Rang 1.858 von 2.610 Finishern im Gesamtfeld. Neben dem sportlichen Ergebnis bleibt vor allem die besondere Atmosphäre des Ironman Kärnten-Klagenfurt in Erinnerung. Die Stimmung entlang der gesamten Strecke war herausragend. Gleiches gilt für die Unterstützung durch Zuschauer, Helfer und besonders der Familie, die den langen Wettkampftag zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.