Am 14. Juni 2026 starteten drei Vereinsmitglieder des MainzGroup Tri Teams beim Audi Triathlon Ingolstadt: Marcus Sindram auf der Olympischen Distanz sowie Sebastian Bothe und Tamara Reiter auf der Mitteldistanz. Starker Wind und ein forderndes Höhenprofil sorgten für anspruchsvolle Bedingungen.
Marcus Sindram – Olympische Distanz
Für Marcus war Ingolstadt ein ganz besonderes Rennen: sein Comeback nach einem Bänderriss im Sprunggelenk. Mit 2:54:37 Stunden belegte er Gesamtplatz 373, landete somit im soliden Mittelfeld und Rang 49 in der AK 40. Highlight war das Schwimmen mit der fünftbesten AK-Zeit – ein klares Zeichen, dass das Vereinstraining Wirkung zeigt. Der Lauf wurde zur mentalen Herausforderung, doch Marcus biß sich durch und brachte das Rennen ins Ziel.
„Das Schwimmen war für mich das Highlight – Platz 5 in der AK zeigt, was durch das starke Vereinstraining möglich ist. Beim Lauf habe ich gemerkt, wo ich aktuell stehe – aber genau das motiviert mich für die nächsten Wochen.“
Sebastian Bothe – Mitteldistanz


Sebastian nutzte spontan die Gelegenheit zu einem regionalen Rennen und lieferte mit 5:48:47 Stunden ein solides Ergebnis ab – mit einem Gesamtplatz 557 und 86 in der AK 40, platzierte sich Sebastian im Mittelfeld. Im Wasser unterstrich er die Qualität seines Freiwassertrainings mit 41:37. Auf dem Rad mit 621 Höhenmetern und Gegenwind arbeitete er sich strategisch durch das Feld. Der Lauf verlief nach einer längeren T2 unruhig mit Verdauungsproblemen, doch die letzten 3,35 km absolvierte er wieder in gewohnter Stärke.
Tamara Reiter – Mitteldistanz


Als B-Rennen geplant, als Top-Ergebnis geendet: Tamara sicherte sich mit 4:50:17 Stunden den starken 9. Platz unter 157 Frauen und Rang 6 in der AK 25–29. Eine Besonderheit dieses Wettkampfs: Profi-Athletinnen und Athleten starten ohne eigene Wertung in der Age-Group-Wertung – Tamaras Platzierung unter den Top 10 ist damit noch beachtlicher. Das Schwimmen entwickelte sich von Beginn an zu einem echten Kampf, die Athleten schwammen sehr aggressiv. Auf dem Rad forderte der starke Seitenwind das Handling des TT-Rades erheblich, doch Tamaras Erfahrung zahlte sich aus: Mit der 10. schnellsten Radzeit unter allen Frauen bewies sie ihre Stärke auf dem Bike.
