Sensationeller Saisonabschluss mit Podestplatz: Sabine Petrini-Monteferri glänzt in Lignano

Rosenheim / Lignano – Ein emotionales und sportlich hochspannendes Wochenende markierte für Sabine Petrini-Monteferri das Ende der Saison 2026. Beim Lignano International Triathlon trat die Sabine vom MainzlGroup TriTeam des TSV 1860 Rosenheim in einem hochkarätig besetzten Feld von über 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an und feierte einen sensationellen Erfolg – gekrönt von einem Podiumsplatz und einer neuen persönlichen Bestzeit.

Für Sabine stand dieses Wochenende unter ganz besonderen Vorzeichen: Es war das erste Triathlon-Doppelwochenende nach ihrer Fußoperation im vergangenen Januar. Das Herzstück des Samstags war das Schwimmen in der Adria. Hier mussten 1.500 Meter aufgeteilt auf zwei Runden à 750 Meter absolviert werden. Ein echter Rhythmusbrecher war der vorgeschriebene Landgang nach der ersten Runde, bei dem die Athleten im Vollsprint über den Sandstrand rennen mussten, bevor es per Hechtsprung zurück in die Wellen ging. Sabine meisterte diese Passage gewohnt routiniert.

Auf der Radstrecke forderte der feuchte Asphalt die volle Konzentration der Athleten. Zu allem Überfluss machten sich bei Sabine heftige Krämpfe auf dem Rad bemerkbar. Mit viel Rennerfahrung und taktischem Geschick traf sie jedoch eine kluge Entscheidung: Sie ließ die eine oder andere Gelegenheit für eine schnelle Windschattengruppe bewusst ziehen und drosselte das Tempo leicht, um ein vorzeitiges Rennende zu verhindern und Kräfte für den anschließenden Lauf aufzusparen. Diese Renneinteilung ging perfekt auf: Auf dem finalen 10-Kilometer-Lauf entlang der Strandpromenade lief Sabine befreit auf und brachte das Rennen souverän ins Ziel. Die Belohnung für diesen grandiosen Kampfgeist war der sensationelle 2. Platz in ihrer Altersklasse.

Keine 24 Stunden später stand Sabine am Sonntag bereits wieder an der Startlinie der Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen). Diesmal war zwar nur eine Runde im Meer zu absolvieren, doch der Wind hatte aufgefrischt und bescherte den Athleten heftige, extrem herausfordernde Wellen beim Schwimmen. Dafür entschädigte die Radstrecke: Die Straßen waren im Vergleich zum Vortag komplett abgetrocknet, sodass Sabine auf den zwei schnellen Runden im Feld gut mithalten konnte. Beim abschließenden 5-Kilometer-Lauf mobilisierte sie ihre letzten Kraftreserven und konnte ihr Tempo auf den letzten Metern sogar noch einmal steigern.

Mit einer neuen Bestzeit von 1:18 Stunden knackte sie die magische 1:20-Stunden-Marke deutlich und sicherte sich den starken 6. Platz in ihrer hochrangig besetzten Altersklasse M3. Mit diesem erfolgreichen Doppelstart setzte Sabine Petrini-Monteferri noch einmal ein starkes Ausrufezeichen und bewies eindrucksvoll, dass sie nach ihrer Verletzungspause wieder in absoluter Top-Form ist.