Erfolgreiches Wettkampfwochenende für das MainzlGroup TriTeam TSV 1860 Rosenheim: Podestplätze und persönliche Bestzeiten von Königsbrunn bis Jesolo

Die Athletinnen und Athleten des MainzlGroup TriTeams TSV 1860 Rosenheim zeigten am vergangenen Wochenende auf verschiedensten Strecken herausragende Leistungen. Sowohl im Triathlon, national und international, als auch bei anspruchsvollen Läufen in der Region – das Team überzeugte auf ganzer Linie mit Kampfgeist, Altersklassensiegen und starken Platzierungen.

Anian Ransberger holt den Altersklassensieg beim Dr. Selmayr Gedächtnislauf

Beim traditionellen Dr. Selmayr Gedächtnislauf in Au bei Bad Feilnbach stellte sich Anian Ransberger der Herausforderung des Halbmarathons. Die anspruchsvolle Strecke führte über Wald- und Feldwege und forderte den Läufern einige Höhenmeter ab. Ransberger fand anfangs sehr gut ins Rennen, überpacte jedoch auf dem profilierten Kurs aufgrund des hohen Anfangstempos etwas. Ab Kilometer 10 von 21,1 Kilometern hieß es für ihn, die Zähne zusammenzubeißen: Mit stetig sinkender Geschwindigkeit, aber purem Willen kämpfte er sich bis ins Ziel. Nach 1:37:48 stand zu seiner großen Überraschung und Freude im Ziel fest, dass seine mentale Stärke mit dem 1. Platz in der Altersklasse M40-44 (von 15 Teilnehmern) sowie dem 24. Gesamtrang belohnt wurde.

Renate Forstner glänzt im Sprint und sichert sich Platz 2 in der Serien-Gesamtwertung

Ebenfalls für ein absolutes Highlight sorgte Renate Forstner. Sie ging bei der Volksdistanz (0,5 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) des triahtlon.de CUPs in Königsbrunn an den Start und lieferte ein starkes Rennen ab. Bereits beim Schwimmen stieg sie nach nur 7:50 Minuten als Führende aus dem Wasser. Nach schnellen Wechseln und harten Kilometern auf dem Rad und der Laufstrecke überquerte sie nach hervorragenden 1:05:42 Stunden die Ziellinie. Dies bedeutete nicht nur den fantastischen 2. Platz in der Gesamtwertung der Frauen, sondern auch den souveränen Sieg in ihrer Altersklasse W45. In der offiziellen Endabrechnung des triathlon.de CUPs wider: Mit insgesamt 2820 Punkten nach drei Wettbewerben (München, Landshut und Königsbrunn) sicherte sich Renate Forstner den hervorragenden 2. Platz in der Serien-Gesamtwertung der Damen aus den 3 Cupstationen München, Landshut und Königsbrunn (Altersklasse W45-49).

Jeannette Holder trotzt den Bedingungen und feiert starke Premiere in Königsbrunn

Eine Achterbahn der Gefühle erlebte Jeannette Holder beim Triathlon Cup Königsbrunn auf der Olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen). Nach einer stressbedingten Panikattacke beim Schwimmstart im kalten Wasser musste sie im Rennen früh auf Schadensbegrenzung umschalten. Sie rettete die Situation, indem sie zeitweise auf Rückenschwimmen wechselte, um ihre Atmung zu beruhigen. Auf dem Rad lief es dafür umso besser: Trotz teils heftigem Gegenwind stellte sie mit einer Zeit von 1:14:27 Stunden eine neue persönliche Bestzeit auf den 40 Kilometern auf. Auf der Laufstrecke um den See verließen sie ab Kilometer 7 zwar etwas die Kräfte und Magenprobleme machten ihr zu schaffen, dennoch finishte sie das Rennen nach 3:13:32 Stunden auf dem 11. Platz der Altersklasse W35. Trotz krankheitsbedingter Trainingsausfälle in den letzten zwei Monaten war sie stolze 30 Minuten schneller als im Vorjahr. Ihr glückliches Fazit ganz nach dem Motto von Coach Sabine Petrini-Monteferri: „Einfach mal machen, könnte ja gut werden.“

Gelungener Wiedereinstieg für Katharina Tischner beim Stadtlauf Erding

Nach einer intensiven Examenspause nutzte Katharina Tischner den Stadtlauf in Erding, um endlich wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Lauftemperaturen um die 22 Grad galt es für sie, vier Runden à 2,5 Kilometer durch die Erdinger Innenstadt zu absolvieren. Angetrieben von der großartigen Stimmung und den zahlreichen Zuschauern am Stadtplatz, wo sich Start und Ziel befanden, zeigte sie ein starkes Rennen. Nach exakt 50:05 Minuten überquerte sie die Ziellinie. Mit dem 23. Platz von insgesamt 180 Frauen und einem hervorragenden 6. Rang in der stark besetzten Hauptklasse der Frauen (von 48 Starterinnen) feierte sie ein rundum gelungenes Comeback. Erleichtert stellte sie im Ziel fest: „Nervosität vor dem Wettkampf ist deutlich angenehmer als vor der Examensprüfung.“

Sabine Petrini-Monteferri glänzt in Jesolo mit sensationellem Podestplatz

Im italienischen Lido di Jesolo stand für Sabine Petrini-Monteferri ein echtes Highlight auf dem Programm. Beim Ligerman Triathlon, ausgetragen als Sprintwertung und dem Adriaticman auf der offiziell 1,9km-Strecke, die auf der Uhr aber deutlich kürzer war, stellte sie ihre herausragende Form unter Beweis. In der kombinierten Damen-Wertung (Classifica Combinata) sicherte sie sich mit einer grandiosen Gesamtzeit von 1:43:11 Stunden den hervorragenden zweiten Platz in der Gesamtwertung aller Frauen sowie beim Schwimmen den verdienten Sieg in ihrer Altersklasse M3.