Ein sportliches Wochenende voller Einsatz und toller Ergebnisse

Am vergangenen Wochenende waren unsere Vereinsmitglieder wieder bei zahlreichen Wettkämpfen im In- und Ausland aktiv. Ob beim Traditionsrennen im Allgäu, auf langen Strecken in Österreich oder beim Berglauf in der Schweiz: Alle waren mit vollem Einsatz dabei und haben starke Leistungen gezeigt. Hier sind die Berichte von den verschiedenen Strecken.

Uwe Linner siegt im Allgäu – Anna Pertl beweist starkes Kämpferherz

Beim bekannten Allgäu Triathlon in Immenstadt gingen Uwe Linner und Anna Pertl (geb. Linner) auf der Olympischen Distanz an den Start. Uwe Linner zeigte von Beginn an ein sehr ausgewogenes und kontrolliertes Rennen. Nach einer guten Schwimmzeit (22:59 min) fand er auch auf der bergigen Radstrecke einen super Rhythmus und lief den Vorsprung sicher ins Ziel. Nach 2:54:36 h durfte er sich über den 1. Platz in seiner Altersklasse (AK 60-64) freuen.

Seine Tochter Anna Pertl erlebte leider einen gesundheitlich schweren Tag. Sie hatte mit akuten Magenproblemen zu kämpfen, die ihr extrem viel Energie raubten. Trotzdem dachte sie nicht ans Aufgeben: Nach einem guten Schwimmstart (25:28 min) biss sie sich durch die Rad- und Laufstrecke und belohnte sich nach 3:03:01 h mit einem beachtlichen 10. Platz in der AK 25-29 (Gesamtplatz 26 der Frauen).

Felix Kirmann finisht den Ironman 70.3 in Zell am See

In Österreich stellte sich Felix Kirmann (AK M30-34) der Herausforderung einer Halbdistanz. Nach einem ziemlich unruhigen Schwimmen im dichten Starterfeld (36:55 min) teilte sich Felix die Kräfte auf der anspruchsvollen Radstrecke sehr gut auf. Besonders am langen Anstieg zum Filzensattel zahlte sich seine Geduld aus, sodass er auf dem Zeitfahrrad noch viel Boden gutmachen konnte. Auf dem abschließenden Halbmarathon wurden die Beine zwar schwer, aber Felix kämpfte sich durch und finishte in einer starken Gesamtzeit von 5:15:58 h auf Platz 48 seiner Altersklasse (Gesamtplatz 314 von über 2.000 Teilnehmern).

Gelungener Spontantest: Platz 2 für Bernhard Scholz beim Moret Triathlon

Nachdem seine letzte Langdistanz nicht optimal verlaufen war, nutzte Bernhard Scholz (AK 45) den Sprinttriathlon in Babenhausen für eine spontane Standortbestimmung – und das nach fünf Wochen fast komplett ohne Training. Bei sehr windigen Bedingungen drehte Bernhard nach einem etwas unruhigen Schwimmen im Freiwasser richtig auf: Mit der schnellsten Radzeit (35:52 min) und der schnellsten Laufzeit (23:47 min) seiner Altersklasse holte er Platz um Platz auf. Lediglich ein etwas längerer Wechsel verhinderte den Klassensieg. Nach 1:17:44 h freute er sich über einen hervorragenden 2. Platz in der AK 45.

1.050 Kilometer quer durch Österreich: Die Extremfahrt von Eva Iden

Eine außergewöhnliche Ausdauerleistung zeigte Eva Iden beim RaceAcrossAustria. Bei dieser Europameisterschaft im Ultracycling fuhr sie die Strecke von Ost nach West komplett ohne Begleitcrew. Auf den 1.050 Kilometern und über 16.000 Höhenmetern bezwang sie etliche Alpenpässe.

Das Wetter machte es ihr dabei nicht leicht: In einer Nacht zwangen schwerer Sturm und Starkregen sie am Hahntennjoch sogar dazu, ihr Rad zu Fuß auf den Gipfel zu schieben. Mit insgesamt nur sechs Stunden Schlaf in drei Tagen kam sie völlig durchnässt, aber überglücklich nach 72 Stunden ins Ziel nach Feldkirch. Ihr Fazit nach diesem Abenteuer: „Das Durchkommen ist hier bereits der größte Sieg.“

Erfolgreiche Trail-Generalprobe und schneller Sprint in der Donau

Auch abseits der klassischen Triathlon-Pfade gab es schöne Erfolge zu feiern:

  • Jenny Arnold startete beim Churfirsten TrailRun in der Schweiz über 25 Kilometer. Bei bestem Sommerwetter fand sie einen tollen Laufrhythmus und kam nach 4:00:29 h bester Laune ins Ziel. Für sie war es die perfekte Generalprobe für ihr großes Saisonziel in drei Wochen, den Arberland Ultratrail.
  • Vanda Wölfel nutzte eine Urlaubsreise nach Ungarn für die offizielle Donauüberquerung in Budapest. Auf der für den Schiffsverkehr gesperrten Strecke schwamm sie die 450 Meter breite, strömende Donau in schnellen 5:55 Minuten. Damit erreichte sie den 6. Platz ihrer Altersklasse und einen tollen 9. Gesamtplatz unter 217 Frauen.

Wir gratulieren allen Starterinnen und Startern ganz herzlich zu diesen tollen Ergebnissen!