Ein besonderes Wochenende erlebte das MainzlGroup TriTeam TSV 1860 Rosenheim bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft im französischen Nizza. Mit Luis Oertel, Katharina Pohle und Vanda Wolfel gingen gleich drei Athletinnen und Athleten des Vereins an den Start – auf einem anspruchsvollen Kurs mit 1,9 km Schwimmen im offenen Meer, 90 km Radfahren über die Berge rund um Nizza und 21 km Laufen entlang der berühmten Promenade.
Luis Oertel lieferte ein herausragendes Rennen ab: In 4:35 Stunden (Swim 31:36 Min, Bike 2:35 Std, Run 1:21 Std) sicherte er sich Platz 16 von 172 in der Altersklasse M18-24 und Rang 131 von 3.147 in der Gesamtwertung. Nach durchwachsenen Wochen vor der WM ging er bewusst ohne Erwartungsdruck an den Start – und das zahlte sich aus, trotz teils chaotischer Organisation auf der Radstrecke, die in den Abfahrten für gefährliche Situationen sorgte. Am Ende überwog für ihn die Dankbarkeit, bei seiner ersten 70.3-Weltmeisterschaft dabei gewesen zu sein.


Katharina Pohle bewies vor allem Kampfgeist und gute Laune. Nach starkem Schwimmen meisterte sie die anspruchsvolle Radstrecke mit 1.300 Höhenmetern, unter anderem über den berüchtigten „Col de Vence“, und ließ sich selbst von einem platten Hinterreifen kurz vor der Wechselzone nicht die Freude nehmen. Beim Laufen entlang der Promenade fand sie trotz Hitze noch einmal zu einem starken Rhythmus – der Zieleinlauf war für sie ein unbeschreiblicher, stolzer Moment.


Vanda Wolfel krönte ihren Start mit einem echten Comeback: Noch einen Monat zuvor war wegen einer Verletzung offen, ob sie überhaupt an den Start gehen kann. Nach harten Wochen der Vorbereitung zog sie ihr Rennen mental stark durch und zeigte sich entsprechend stolz auf ihre Leistung.

Drei unterschiedliche Geschichten, ein gemeinsamer Nenner: Mit Kampfgeist und Herzblut haben Luis, Katharina und Vanda der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Nizza ihren Stempel aufgedrückt – ein Wochenende, auf das das gesamte MainzlGroup TriTeam stolz sein kann.
