
Beim letzten Stopp der Triathlon-Bayernliga ging es für die Rosenheimer Ligastarter vom MainzlGroup TriTeam TSV 1860 Rosenheim um Alles. Nach vier von fünf Rennen kämpfte das Team gegen die nahezu punktgleichen Mannschaften aus Bayreuth und München um den direkten Aufstieg in die Regionalliga. Denn nur der Sieger bekommt das direkte Ticket.
Dementsprechend ging es in Bestbesetzung mit Leonhard Mandl, Noah Steigmiller, Manuel Maier und Korbinian Sautter (so auch die Reihenfolge auf dem Zielbild) an den Start. Das Besondere am Finale: Nach 750m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen zählte die Zeit des drittschnellsten Athleten als Zielzeit für das gesamte Team. Dementsprechend entwickelte sich ein taktisches Rennen, in dem der vermeintlich stärkste Radfahrer Manuel Maier nach dem Schwimmen auf Noah Steigmilller wartete, um gemeinsam zu Leonhard Mandl und Korbinian Sautter in die Spitzengruppe zu fahren. Ein Sturz auf der von Regen durchnässten Straße von Noah sorgte zwischenzeitlich für Panik. Doch er rappelte sich blitzschnell wieder auf und fuhr, von roten Schrammen gezeichnet, mit der schnellsten Radzeit des Tages wieder nach vorne. Beim Laufen war das Team anschließend so stark, dass es, trotz einer zehn Sekunden langen Zeitstrafe wegen eines nicht korrekt platzierten Neoprenanzugs in der Wechselzone, den Sieg absichern konnte. Nur wenige Sekunden vor dem Team aus Bayreuth. Damit steht fest. Rosenheim wird nach der ersten Saison in der Bayernliga als Sieger direkt auf die dritthöchste Ebene im deutschen Triathlon aufsteigen und zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in der Regionalliga an den Start gehen.
