Bei der Challenge Kaiserwinkl-Walchsee galt es, eine kräftezehrende Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) inmitten einer extremen Hitzewelle von 36 Grad im Schatten zu bezwingen. Zudem mussten auf dem Radkurs knackige 1.100 Höhenmeter vor alpiner Kulisse weggedrückt werden.



Tamara Reiter holt das WM-Ticket: Für das absolute Highlight sorgte unsere Tamara Reiter (AK 25-29). Bei 26 Grad Wassertemperatur herrschte striktes Neoprenverbot. Nach einem starken Schwimmen (34:49 min) und einem schnellen Radsplit (2:34:11 h) folgte die echte Hitzeschlacht beim schattenfreien Lauf in der prallen Mittagssonne. Dank der Zuschauer, die die Athleten mit Gartenschläuchen abkühlten, wuchs Tamara über sich hinaus. Nach einem packenden Halbmarathon (1:47:14 h) finishte sie mit einer großartigen Gesamtzeit von 5:01:25 h als 5. in ihrer Altersklasse (Platz 37 gesamt). Der Lohn: Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft „The Championship“ im Mai 2027 in Šamorín (Slowakei)!



Lucie Kempf brilliert in den Top 10: Ebenfalls in der Klasse W25-29 zeigte unsere Lucie Kempf eine grandiose Leistung. Nach dem Schwimmen (33:00 min) bewältigte sie den anspruchsvollen Radkurs in starken 2:39 h. In der Mittagshitze mobilisierte sie beim Laufen (1:48 h) die letzten Reserven. Mit einer Gesamtzeit von 5:08 h sicherte sie sich den hervorragenden 8. Platz in ihrer Altersklasse.



Kampfgeist trotz Magenkrämpfen (Kathi Pohle): In der Altersklasse F18-24 hielt unsere Katharina „Kathi“ Pohle die Vereinsfarben hoch. Nach solidem Schwimmen (38:46 min) und starker Radperformance (2:36:45 h) wartete beim Laufen die größte Hürde: Die ersten 7 Kilometer machten ihr heftige Magenkrämpfe zu schaffen. Kathi bewies enorme mentale Stärke, kämpfte sich durch die Krise und fand wieder in ihr Tempo (Laufzeit: 1:53:23 h). Mit einer Gesamtzeit von 5:13:08 h belohnte sie sich mit dem großartigen 6. Platz ihrer Klasse.
Grandioses Debüt von Felix Kirmann: Für unseren Felix Kirmann (Herren 30-34) war die Challenge der allererste „richtige“ Triathlon überhaupt seit seiner Kindheit. Kirmann agierte nach dem Schwimmen (42:03 min) auf dem Rad taktisch sehr defensiv (2:28:26 h). Die Strategie ging auf: Er brach beim Laufen nicht ein und brachte den Halbmarathon in 1:44:06 h sauber ins Ziel. Mit einer Gesamtzeit von 5:03:44 h finishte er sensationell im vorderen Drittel des Feldes.
Vanda Wölfel bezwingt den Doppelstart: Nach ihrem Podestplatz am Vortag am Tegernsee bewies unsere Vanda Wölfel (Women 35-39) am Sonntag extremen Biss. Trotz der Vorbelastung teilte sie sich ihre Kräfte perfekt ein, spulte ein absolut kontrolliertes Rennen ab und überquerte nach 06:21:10 Stunden glücklich die Ziellinie (Platz 28 AK).
