
Ich bin Marcus, 40 Jahre alt, und lebe seit fast zehn Jahren mit meiner Partnerin und meiner Stieftochter in Rosenheim. Beruflich bin ich Diplom-Geograph und arbeite in der Geoinformatik, wo ich mich vor allem mit der Verarbeitung von Satellitendaten beschäftige. Mein größtes Ziel im Leben ist es, für mein Umfeld und mich ein wertschätzendes Miteinander zu schaffen – und dabei den Fokus auf die schönen Dinge des Lebens zu richten.
Wenn ich nicht im Triathlontraining bin, findet man mich am liebsten draußen in der Natur: mit meiner Familie, unserem Hund und unserem VW-Bus – sehr gern irgendwo in Skandinavien. Und wenn sich dann noch eine Gelegenheit zum Fliegenfischen ergibt, ist mein Glück perfekt.
Sport begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Ich hatte das große Glück, eine Sportschule besuchen zu dürfen, und konnte dort meinen Bewegungsdrang als Schwergewichts-Judoka voll ausleben. Mit dem Triathlon bin ich erstmals 2014 in Berührung gekommen, als ich den Alpentriathlon am Schliersee besucht habe. Begeistert – unter anderem von der damaligen Siegerin Renate Forstner – war mir sofort klar: Das möchte ich auch ausprobieren.
2016 war es dann soweit: Mit meinem Kaufhausrad, ohne Verpflegung und bei eisigen neun Grad stand ich am Schliersee an der Startlinie. 3:34 Stunden später konnte ich die Ziellinie überqueren – und bekam auf der letzten Laufrunde sogar noch eine energiereiche Motivationsspritze vom 60er-Urgestein Gerd Fischer. Schon damals wurde mir bewusst, welch tolle Menschen im Verein sind. Trotzdem hat es fast zehn Jahre gedauert, bis ich mich endgültig angeschlossen habe. Heute denke ich mir: Warum eigentlich so spät? Die Herzlichkeit, die Energie und der Teamgeist hier sind einfach außergewöhnlich. Selbst für einen „Schwergewichtler“ wie mich gibt es einen Platz – Sportsgeist at its best!
Rosenheim selbst bietet fantastische Trainingsbedingungen: vier Schwimmtrainingsmöglichkeiten pro Woche im Winter, überregional bekannte Rennradstrecken, und beim Laufen entlang des Inns wird mir jedes Mal bewusst, wie schön wir es hier haben.
Mit der Übernahme der Abteilungsleitung möchte ich zunächst natürlich das bewahren, was meine Vorgängerin Eva aufgebaut hat. Meine Aufgabe sehe ich vor allem darin, eine lebendige, freundliche und inspirierende Triathlongemeinschaft zu fördern – so, wie ich sie selbst erleben durfte. Für Wünsche oder Anregungen bin ich jederzeit offen, und ich habe die Energie, Ideen auch aktiv umzusetzen.
Ich freue mich sehr auf eine tolle sportliche Saison. Dieses Jahr liegt mein Fokus vor allem auf olympischen Distanzen: am Kalterer See, in Ingolstadt, in Landshut und am Thiersee. Anfang August springe ich hoffentlich bei bestem Wetter beim Vollmondschwimmen in den Chiemsee. Und sicher kommt im Laufe des Jahres noch das eine oder andere Event dazu.
Auf gute Zusammenarbeit und eine motivierte und erfolgreiche Saison!
Euer Marcus
